Pro­gram­mieren für alle

Die Dig­i­tal­isierung prägt unsere Gesellschaft, in Zukun­ft noch ver­stärkt. Höch­ste Zeit, dass wir auch in der Bil­dung die richti­gen Weichen stellen. Dabei geht nicht um das Bedi­enen bes­timmter Apps. Es muss darum gehen, selb­st­ständig Lösun­gen zu erar­beit­en. Es wer­den diejeni­gen erfol­gre­ich sein, die Soft­ware pro­gram­mieren kön­nen. Darum fordern die Jun­gen Grün­lib­eralen: Pro­gram­mieren soll nicht nur im Gym­na­si­um, son­dern auf allen Schul­stufen zum oblig­a­torischen Schul­fach wer­den. Der Bun­desrat soll han­deln!

Der Bun­desrat hat vor etwas mehr als einem Monat beschlossen, dass Infor­matik inklu­sive Pro­gram­mieren an Schweiz­er Gym­nasien neu ein oblig­a­torisches Schul­fach wird. Eine gute Sache. Bis spätestens in vier Jahren, ab dem Schul­jahr 2022/2023, soll der Infor­matikun­ter­richt für alle Gym­nasi­as­ten in der Schweiz verbindlich sein. Die Exk­lu­siv­ität für die Gym­nasien reicht uns aber nicht – Infor­matik und Pro­gram­mieren muss auf allen Schul­stufen und zwar ab der ersten Ober­stufe ein oblig­a­torisches Schul­fach wer­den.

Wir sind jeden Tag von Com­put­ern umgeben. Soft­ware und Algo­rith­men bes­tim­men, welche Musik wir hören, welche Nachricht­en wir lesen und welche Men­schen wir wahrnehmen. Kaum jemand hin­ter­fragt das, vor allem auch hin­sichtlich den Sicher­heit­saspek­ten. Noch weniger wis­sen, wie Com­put­er wirk­lich funk­tion­ieren.

Es geht nicht darum, dass alle Kinder zu Pro­gram­miererin­nen und Pro­gram­mier­ern wer­den. Es geht darum, ein vernün­ftiges Ver­ständ­nis von der heuti­gen dig­i­tal­en und ver­net­zen Welt zu haben. Darum ist es richtig, Pro­gram­mieren als Schul­fach einzuführen, aber nicht nur exk­lu­siv für Gym­nasi­astin­nen und Gym­nasi­as­ten. Die Möglichkeit, selb­st­ständig Lösun­gen zu erar­beit­en, statt nur Nutzer von Anwen­dun­gen zu bleiben, sollte allen Kindern zugänglich gemacht wer­den.

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