AKW-Lobby stoppen – Junge Grünliberale fordern sofortiges Handeln des Bundesrates!

Jahrzehntelang haben die AKW-Betreiber den Atomstrom zu günstig verkauft, gleichzeitig Milliardengewinne geschrieben und in Luxus gelebt. Die Gestehungskosten wurden zu tief an die Kantonswerke weitergegeben, was in der damaligen Zeit nicht nötig gewesen wäre bei den hohen Marktpreisen. Ein klarer Managementfehler.

Zugleich sind in den letzten Jahren die Prognosen für die Kosten des Rückbaus der AKW und für die Entsorgung der atomaren Abfälle stetig gestiegen. Richtigerweise hat der Bundesrat 2015 einen Sicherheitszuschlag eingeführt um den Fonds für den Rückbau und die Entsorgung stärker zu äufnen. Somit sollten ein Stück weit die Kosten für die Steuerzahler und die nächsten Generationen reduziert werden.

Obwohl die Kostenprognosen immer weiter ansteigen und Beispiele aus dem Ausland zeigen wie teuer der Rückbau und die Entsorgung zustehen kommt, hebelt die AKW-Lobby nun diesen Sicherheitszuschlag einfach aus und überwälzt die Kosten auf die nächste Generation. Eine unhaltbare Situation für uns.

Anstatt jährlich 262 Millionen Franken, zahlen die AKW-Betreiber nur noch 72 Millionen in den Rückbau- und Entsorgungsfonds ein. Das fehlende Geld geht zulasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und vor allem uns Jungen.

Wir fordern den Bundesrat auf sofort zu handeln und die Abgabe des Sicherheitszuschlags zwingend durchzusetzen. Die AKW-Lobby darf nicht einfach auf Kosten anderer handeln, ohne, dass es jemand merkt!

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