Gegen­vorschlag zur Kovi schützt Men­schen­rechte ohne Bürokratie

Die JGLP Schweiz ver­langt, dass Schweiz­er Unternehmen Men­schen­rechte und Umweltschutz auch im Aus­land respek­tieren. Der indi­rek­te Gegen­vorschlag der Recht­skom­mis­sion des Nation­al­rats zur Konz­ern­ver­ant­wor­tungsini­tia­tive stellt dies sich­er, ohne jedoch klein- und mit­tel­ständis­che Unternehmen über­mäs­sig zu belas­ten.

Der Schutz der Men­schen­rechte und der Umwelt ist ein zen­trales Anliegen der JGLP. Die JGLP begrüsst deswe­gen die im indi­rek­ten Gegen­vorschlag zur Konz­ern­ver­ant­wor­tungsini­tia­tive vorge­se­hene Sorgfalt­sprü­fungspflicht, die den Ver­wal­tungsrat eines Unternehmens dazu verpflichtet, die Risiken der Geschäft­stätigkeit für Men­schen­rechte und Umwelt zu iden­ti­fizieren, entsprechende Mass­nah­men zu ergreifen und darüber zu bericht­en. So wird sichergestellt, dass Schweiz­er Unternehmen die inter­na­tionalen Bes­tim­mungen zum Schutz der Men­schen­rechte und der Umwelt auch im Aus­land ein­hal­ten. Der Gegen­vorschlag ori­en­tiert sich an den bewährten UNO-Leit­prinzip­i­en und den OECD-Leit­sätzen für multi­na­tionale Unternehmen.

Anders als in der Ini­tia­tive bet­rifft der Gegen­vorschlag nur Grossun­ternehmen und Konz­erne, welche auch die zen­tralen Akteure sind, die in der Kri­tik ste­hen, Men­schen­rechte und Umwelt­stan­dards im Aus­land zu mis­sacht­en. Die Schweiz­er KMU und Gesellschaften mit einem kleinen Risiko wer­den von der Sorgfalt­prü­fungspflicht ausgenom­men und müssen so nicht den grossen bürokratis­chen Aufwand erbrin­gen. Der Gegen­vorschlag ist somit ein ide­al­er Kom­pro­miss – er bet­rifft die kri­tisierten Grossun­ternehmen, aber belastet nicht die Schweiz­er KMU.

Kon­takt: Pas­cal Vuichard, Co-Präsi­dent JGLP, +41 79 561 41 89‬

Verwandte Projekte

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

X