Die Jungen Grünliberalen fordern gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle Geschlechter!

Auch der Nationalrat sistiert die Behandlung des Zivildienstgesetzes für ein Jahr. Während die Parlamentsmehrheit noch immer krampfhaft versucht den Zivildienst unattraktiv zu machen, werfen die Jungen Grünliberalen einen anderen Lösungsvorschlag in den Raum, über den die Räte in den kommenden Monaten brüten können. Ein Service Citoyen, ein Dienst für alle Bürgerinnen und Bürger, kann die Anzahl der Militärdienstleistenden erhöhen – gleichzeitig stellt er einen grossen, längst überfälligen Schritt in Richtung Gleichstellung dar!

Ein Service Citoyen ist eine Weiterentwicklung des bestehenden Milizsystems. Alle Schweizerinnen und Schweizer leisten in diesem System ihren Beitrag. Der Dienst muss jedoch nicht zwangsweise in der Armee geleistet werden, sondern das Dienstfeld kann frei gewählt werden. Die strikte Unterscheidung zwischen den Dienstarten würde aufgehoben und auch weitere Formen von freiwilligem Engagement, welche dem Gemeinwohl zugute kommen, könnten mit einbezogen werden – wie Feuerwehr, politische Mandate auf Gemeindeebene oder ähnliches. Durch die Wahlfreiheit der Aufgaben im Service Citoyen können individuelle Stärken der Dienstleistenden gezielter genutzt und somit auch die allgemeine Akzeptanz des Dienstes gesteigert werden.

Aktuell wird nur die Hälfte unserer Bevölkerung in die Pflicht genommen, was dem verfassungsmässig garantierten Recht auf Gleichstellung zwischen Mann und Frau widerspricht! Gleichstellung betrifft nicht immer nur Frauen. Es gibt einige Bereiche, in denen die Männer benachteiligt sind – wie unter anderem im Militär. Die Jungen Grünliberalen fordern deshalb, dass diese Ungerechtigkeit aufgehoben und ein Service Citoyen für alle Schweizerinnen und Schweizer eingeführt wird.

Mehr Gleichstellung ist im Interesse beider Geschlechter. Auch Frauen können davon profitieren, dass der Zivildienst ihnen offen steht. So bieten interessante Arbeitgeber oft nur Zivildienststellen an, da diese sie weniger kosten als z.B. Praktikas. Frauen können so auch von dem Netzwerk profitieren, das man sich als Zivildienstleistende aufbauen kann.

Das ausführliche Positionspapier finden Sie hier.

 

Kontakt:

  • Fiona Wiedemeier, Geschäftsführerin JGLP CH, 076 443 06 94
  • David Limacher, Vorstand JGLP LU, 076 440 93 99
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