Medienmitteilung

Mitgliederversammlung der JGLP: Verstärktes Engagement gegen schädliche Initiativen

Luzern, 2. Mai 2026 – An ihrer Generalversammlung an diesem Samstag in Luzern bekräftigten die JGLP ihr politisches Engagement angesichts der bevorstehenden grossen Herausforderungen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die laufenden nationalen Kampagnen, darunter die sogenannte «Chaos-Initiative» der SVP, sowie die Parolenfassung zur Ernährungsinitiative.

Mitgliederversammlung der JGLP: Verstärktes Engagement gegen schädliche Initiativen

Klares Bekenntnis gegen die «Chaos»-Initiative 

Die Mitglieder diskutierten ausführlich über die vermeintliche « Nachhaltigkeits-Initiative » der SVP, die darauf abzielt, grundlegende Errungenschaften in der Europapolitik und der institutionellen Stabilität in Frage zu stellen. An der Versammlung wurde die Kampagne vorgestellt, der die Notwendigkeit einer breiten und koordinierten Mobilisierung unterstrich. Die JGLP prangern die gefährliche Initiative an, die den bilateralen Weg untergräbt, die Schweiz isoliert und den wirtschaftlichen Wohlstand sowie die Chancen der jungen Generationen direkt bedroht. Hinter einer vereinfachenden Rhetorik stellt dieser Vorschlag einen Frontalangriff auf die Offenheit und Stabilität des Landes dar. Angesichts dessen kündigen die JGLP ihr entschlossenes Engagement im Kampf gegen diese Initiative an. «Es handelt sich um einen grundlegenden Kampf für die Zukunft der Schweiz. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Politik des Rückzugs unsere Wirtschaft, unsere internationale Zusammenarbeit und unsere Perspektiven gefährdet», betonte Loa Wild, Präsidentin der JGLP, während der Debatte. 

Initiative zur Ernährung: Empfehlung zur Ablehnung 

Die Mitglieder fassten die Parole zur Volksinitiative «Für sichere Lebensmittel», über die am 27. September 2026 abgestimmt wird. Nach einer detaillierten Präsentation und einer eingehenden Debatte mit externen Gàsten beschloss die JGLP, die Ablehnung der Initiative zu empfehlen. Zwar werden die Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele geteilt, doch hielten die Mitglieder die vorgeschlagenen Massnahmen für zu starr, schwer umsetzbar und wirtschaftlich riskant. Insbesondere die Umsetzungsfrist und die geforderten strukturellen Veränderungen wurden als unrealistisch eingestuft. Leonardo Gomez Mariaca, Vizepräsident der JGLP, erklärte: „Man verändert das Ernährungssystem nicht mit Slogans. Wir brauchen zwar ehrgeizige Reformen, aber vor allem intelligente, schrittweise und realitätsnahe Reformen.“