SVP SPIELT MIT UNSERER GESUNDHEIT! WIR SAGEN: PFLEGE BRAUCHT PROFIS, PUNKT!
Die JGLP Schweiz setzt ein klares Zeichen gegen Dilettantismus in der Pflege und fordert Profis statt ideologische Scheuklappen. Die sogenannte «10-Millionen-Schweiz-Initiative» der SVP zeigt einmal mehr: Die SVP wünscht sich offenbar lieber Behandlungen durch Personen ohne Ausbildung als durch hochqualifizierte Pflegefachkräfte aus dem Ausland. Die JGLP Schweiz ruft deshalb dazu auf, am 14. Juni NEIN zur Chaos-Initiative zu stimmen.
Ideologie verschärft den Pflegenotstand
An qualifiziertem Pflegepersonal mangelt es in der Schweiz bereits heute. Spitäler, Pflegeheime und ambulante Dienste kämpfen mit offenen Stellen und einer zunehmenden Belastung des bestehenden Personals. Trotzdem fordert die SVP einen Zuwanderungsstopp und will den Fachkräftemangel ausschliesslich mit inländischem Personal beheben.
Für die JGLP Schweiz ist klar: Der Besitz des Schweizer Passes reicht für die Arbeit in der Pflege nicht aus. Entscheidend sind Ausbildung, Fachwissen und Erfahrung. Wer qualifizierte Fachkräfte aufgrund ihrer Herkunft ausschliesst, schwächt die Gesundheitsversorgung und verschärft die Probleme im Pflegesektor zusätzlich.
«Die SVP behauptet, sie wolle die Schweiz stärken. In der Pflege bedeutet ihre Initiative das Gegenteil: weniger Fachkräfte, mehr Belastung für das Personal und längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten.»
Loa Wild, Präsidentin der JGLP Schweiz
Abschottung ist keine Antwort
Die Schweiz bildet Pflegefachkräfte aus und soll dies auch weiterhin verstärkt tun. Gleichzeitig ist sie auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Dies gilt insbesondere für das Gesundheitswesen, das seit Jahren von Fachkräftemangel betroffen ist. Die Personenfreizügigkeit ermöglicht es, offene Stellen mit gut ausgebildeten Fachpersonen zu besetzen und damit die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Die Antwort der SVP auf diesen Mangel lautet jedoch Abschottung. Statt Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitswesen vorzulegen, werden dringend benötigte Fachkräfte ausgeschlossen. Die Folgen tragen am Ende Patientinnen und Patienten sowie das Pflegepersonal, das bereits heute unter hoher Arbeitsbelastung leidet.
Besonders widersprüchlich ist dabei, dass die SVP regelmässig die Bedeutung einer guten Gesundheitsversorgung betont, gleichzeitig aber jene Personen ausschliessen will, die diese Versorgung tagtäglich gewährleisten. Wer die Grenzen für qualifizierte Fachkräfte schliesst, verschärft den Personalmangel und gefährdet die Versorgungsqualität in der Schweiz.
Pflege braucht Profis. Punkt.
Mit der Aktion «Pflege braucht Profis. Punkt.» setzt sich die JGLP Schweiz gegen den Fachkräftemangel, für die Personenfreizügigkeit und für ein funktionierendes Gesundheitssystem ein. Die junge GLP stellt sich entschieden gegen die kurzsichtige 10-Millionen-Schweiz-Initiative und gegen die Vorstellung, dass sich komplexe Herausforderungen durch Abschottung lösen lassen.
Die Initiative verknappt das Angebot an qualifiziertem Pflegepersonal weiter und gefährdet damit die Gesundheitsversorgung in der Schweiz. Wer den Pflegenotstand ernsthaft bekämpfen will, muss dafür sorgen, dass genügend gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Kompetenz kennt keine Landesgrenzen. Für Patientinnen und Patienten zählt die Qualität der Behandlung und nicht die Nationalität der behandelnden Person.
Am 14. Juni NEIN zur Chaos-Initiative
Die “Chaos-Initiative der SVP” bietet keine Antworten auf die Herausforderungen des Gesundheitswesens. Sie verschärft den Fachkräftemangel, schwächt die Versorgungssicherheit und setzt ideologische Abschottung über pragmatische Lösungen.
Die JGLP Schweiz fordert deshalb die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf, am 14. Juni NEIN zur Chaos-Initiativezu stimmen. Für eine starke Gesundheitsversorgung. Für qualifizierte Fachkräfte. Und für eine Schweiz, die auf Kompetenz statt Herkunft setzt.
FÜR WEITERE INFORMATIONEN:
Loa Wild
Präsidentin
Junge Grünliberale
+41 79 885 57 33