Medi­en­mit­teilung vom 20. Sep­tem­ber 2018

JGLP lanciert Ref­er­en­dum gegen Kuh­han­del und grün­det eigenes Gen­er­a­tio­nenkomi­tee

Als erste Partei haben die Jun­gen Grün­lib­eralen von Beginn weg das Ref­er­en­dum bei ein­er Verknüp­fung von Steuer­vor­lage und Altersvor­sorge-Revi­sion angekündigt. Mit dem Ver­sprechen, die AHV mit zusät­zlichen Abgaben von den Arbeit­nehmenden und aus dem Bun­de­shaushalt zu ali­men­tieren, opfert das Par­la­ment ein­mal mehr die Inter­essen der jun­gen und kom­menden Gen­er­a­tio­nen. Mit der Verknüp­fung bei­der Vor­la­gen wird der Bevölkerung zudem eine dif­feren­zierte Wil­len­säusserung ver­wehrt und das Prinzip der Ein­heit der Materie ver­let­zt. In einem Gen­er­a­tio­nenkomi­tee ergreift die JGLP das Ref­er­en­dum und kämpft für eine gen­er­a­tio­nen­gerechte Poli­tik.

Was im Steuer-AHV-Deal wie Aus­gle­ich und Kom­pro­miss klingt, ist in Wahrheit eine dop­pelte Belas­tung für den Staat­shaushalt, und vor allem für die arbei­t­ende Bevölkerung und die junge Gen­er­a­tion. Die Altersvor­sorge 2020 ist unter anderem daran gescheit­ert, dass den Jun­gen struk­turelle Reform­schritte in den Vor­sorgew­erken voren­thal­ten wur­den, respek­tive diejeni­gen, die im Paket enthal­ten waren, durch zusät­zliche Renten­ver­sprechen und über­triebene Besitz­s­tandswahrung prak­tisch unwirk­sam gemacht wur­den.

Je länger struk­turelle Refor­men in der Altersvor­sorge hin­aus­gezögert wer­den, desto mehr ent­fällt die Belas­tung auf die junge Gen­er­a­tion. Die jet­zige Schein-Reform der Altersvor­sorge wird eine echte Reform mit struk­turellen Anpas­sun­gen um schmer­zlich viele Jahre hin­auss­chieben. Die Zeche bezahlen ein­mal mehr die jun­gen und kom­menden Gen­er­a­tio­nen. Gen­er­a­tio­nen­ver­trag geht anders. Wir Jun­gen Grün­lib­eralen ste­hen ein für den Gen­er­a­tio­nen­ver­trag, sind bere­it länger zu arbeit­en und unseren Teil dazu beizu­tra­gen, dafür braucht es aber endlich struk­turelle Anpas­sun­gen und keinen solchen Kuh­han­del.

Wenn unsere Poli­tik­erin­nen und Poli­tik­er lieber Mon­ster­pakete schnüren und Scheinkom­pro­misse einge­hen, statt endlich mal Rück­grat zu beweisen und der Bevölkerung die Notwendigkeit von unpop­ulären Mass­nah­men zu ver­mit­teln, ist das ein Armut­szeug­nis für unser Land.”, führt Co-Präsi­dent Pas­cal Vuichard aus. “Wir brauchen eine ehrliche und trans­par­ente Poli­tik, eine in der sich die Bevölkerung dif­feren­ziert zu einzel­nen Vor­la­gen äussern kann. Der Kuh­han­del ver­hin­dert dies. Darum lancieren wir das Ref­er­en­dum.”, so Vuichard weit­er.

Unser Gen­er­a­tio­nenkomi­tee ste­ht allen offen. Denn nicht nur Junge find­en eine Poli­tik, die Entschei­de auf Kosten der kom­menden Gen­er­a­tio­nen beschliesst, schlecht. Unser Komi­tee ist offen für jung und alt und wir wer­den uns gemein­sam für eine gen­er­a­tio­nen­gerechte Poli­tik ein­set­zen.”, so Tobias Vögeli, Vize-Präsi­dent der JGLP Bern.

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Kon­takt

Tobias Vögeli, Co-Präsi­dent JGLP Schweiz:
+41 78 743 53 99

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Pas­cal Vuichard, Co-Präsi­dent JGLP:

+41 79 561 41 89

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