Positionpapier
Moderne Lebensmodelle

Die Politik der Junge Grünliberalen möchte das Leben der Menschen verbessern – unabhängig davon, für welches Lebensmodell sie sich entscheiden. In diesem Positionspapier erklären wir, wie wir Jungen Grünliberalen unsere Ziele in den Bereichen Familien- und Gleichstellungspolitik sowie Altersversorge erreichen wollen.

Diese Themen werden in unserem Papier ausführlicher behandelt:

noun_family_207740

GLEICHBEHANDLUNG VERSCHIEDENER FAMILIENMODELLE

Indi­vid­u­albesteuerung
Der Die indi­vidu­elle Besteuerung für alle ermöglicht die Gle­ich­be­hand­lung aller Fam­i­lien­mod­elle und erhöht die Anreize für alle beschäf­ti­gungs­fähi­gen Per­so­n­en, eine bezahlte Beschäf­ti­gung aufzunehmen.

LGBTQIA*
Wir wollen, dass alle Geschlechter und alle Sex­u­al­itäten völ­lig gle­ich behan­delt werden.

Stärkung & Öff­nung des Konkubinats
Die Lebens­ge­mein­schaft ist ein Lebens­mod­ell, das weniger regle­men­tiert ist als die Ehe, und diejeni­gen, die sich für dieses Mod­ell entschei­den, wollen nicht genau die gle­ichen Rechte und Pflicht­en wie ver­heiratete Per­so­n­en. Was nichte­he­liche Eltern­schaft, Krankheit oder Inva­lid­ität bet­rifft, so sind klare Konzepte für zusam­men­lebende Per­so­n­en erforder­lich, um den Ruh­e­s­tand oder den Tod eines Part­ners in Betra­cht zu ziehen.
Darüber hin­aus ist eine Erweiterung des Konku­bi­nats nachzu­denken. Im Rah­men der neuen Lebens­ge­mein­schaften müssen die Part­ner in der Lage sein, ihre gemein­samen Ver­ant­wortlichkeit­en rechtlich flex­i­bel zu regeln und bei Tod, Krankheit oder Inva­lid­ität den gle­ichen Rechtss­chutz zu geniessen wie Ehepaare.

noun_office_2662158

ECHTE VEREINBARKEIT VON KARRIERE UND KINDER

Alte Struk­turen modernisieren
Beispiel­sweise sind die Som­mer­fe­rien ein Überbleib­sel aus der Ver­gan­gen­heit, als die Kinder ihren Eltern im Som­mer bei der Ernte helfen. Das war damals ein notwendi­ger Kom­pro­miss, der heute nicht mehr gehört.
Ausser­dem muss der Elter­nurlaub einge­führt wer­den. Während Müt­ter Mut­ter­schaft­surlaub haben, haben Väter keine Möglichkeit, sich auf ihre neue Rolle einzustellen. Auch hier wollen wir Gleichberechtigung.

Fremd­be­treu­ung als Schlüs­sel zur Vereinbarkeit
Nie­mand sollte wegen finanzieller Ein­bussen auf eine bezahlte Beschäf­ti­gung verzicht­en müssen, während er sich um seine Kinder küm­mert. Konkrete Ange­bote für die Ver­mit­tlung von Kleinkindern und Vorschulkindern müssen entwick­elt wer­den. Diese Ange­bote fördern die Erfol­gschan­cen aller Kinder. Darüber hin­aus muss die ausser­schulis­che Betreu­ung von den Kan­to­nen und Gemein­den bess­er betreut werden.

Stärkung von Teilzeit und flex­i­bler Arbeit
Wir wollen Teilzeitar­beit auch für Män­ner zugänglich­er und attrak­tiv­er machen. Teilzeitbeschäftigte sind pro­duk­tiv­er, kreativ­er und weniger abwe­send. Ausser­dem ist eine physis­che Anwe­sen­heit am Arbeit­splatz nicht immer erforder­lich. Wir sind davon überzeugt, dass die Unternehmen Leitlin­ien imple­men­tieren kön­nen. mod­erne Vorteile für alle.

Stärkung der Väter
Erstens ist es für Väter viel schwieriger, das Sorg­erecht für ihre Kinder zu bekom­men als für die Müt­ter. Zweit­ens ist eine Anpas­sung des Sys­tems der Hin­terbliebe­nen­renten erforder­lich, um die Gle­ich­stel­lung mit den Frauen zu erreichen.

noun_school_1099568

VON AUSBILDUNG BIS PENSION

Erhöhung des Rentenalters
Die Erhöhung des Rentenal­ters ist neben der Erschlies­sung von neuen Finanzierungsquellen und der gän­zlich unbe­liebten Rentenkürzung ein­er der drei Hebel der Altersvor­sorge. Wir sind der Ansicht, der Hebel des Rentenal­ters muss betätigt wer­den, um das Gle­ichgewicht zwis­chen Erwerb­stäti­gen und Rent­nern wieder herzustellen.

Flex­i­bil­isierung der Pension
Unser derzeit­iges Sys­tem ist zu starr und konzen­tri­ert sich auf den Einzel­nen. Es ist an der Zeit für neue, gerechte und unbürokratis­che Mod­elle, die den Rentenein­trittsprozess flex­i­bler gestalten.

Update der AHV
Heute sind viele Teile der AHV über­holt und müssen erneuert wer­den. Das lück­en­hafte Beitragssys­tem entspricht nicht mehr den heuti­gen Lebensmodellen.

Life­long learning
In der schnel­llebi­gen Welt der Dig­i­tal­isierung ist die Wahl der Aus­bil­dung, die man zu Beginn sein­er beru­flichen Lauf­bahn getrof­fen hat, nicht die wichtig­ste. Neue Konzepte sind erforder­lich, um die Fähigkeit­en und Qual­i­fika­tio­nen ein­er Per­son zu bewerten.

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

X