Psychische Gesundheit

“No Health without Mental Health.”

Wir Jungen Grünliberalen setzen uns politisch dafür ein, dass die psychische Gesundheit keine Gesundheit zweiter Klasse bleibt. Ganz nach dem WHO Slogan: “No Health without Mental Health.”

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Kürzere Wartezeiten und Qualitätskontrolle in Kinderpsychiatrie

Wir Jungen Grünliberalen fordern, dass die Wartefrist für die Behandlung von psychischen Problemen bei Kindern und Jugendlichen verkürzt wird. Ausserdem soll der Bund bei Therapieangeboten die Qualität prüfen und Angebote, welche ideologische oder eigennützige Zwecke verfolgen, unterbinden.

Förderung und Ausbau der psychiatrischen Bildung und Weiterbildung

Es braucht eine Bildungsoffensive für Psychologiestudierende, so wie auch für die psychotherapeutischen Weiterbildungen. Die Weiterbildungskosten sollen analog zur ärztlichen Ausbildung vom Staat mitgetragen werden. Die Attraktivität des Fachbereiches Psychiatrie soll gestärkt und neue Ausbildungsangebote für das Beheben nicht-klinisch relevanter Probleme erschaffen werden.

Notfallstationen und anonyme Anlaufstellen für junge Psychiatriepatienten

Es müssen in der ganzen Schweiz ausreichend Notfallstation für psychische Notfälle zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll der Bedarf an anonymen, physischen Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche geprüft werden.

Kostendeckung für Therapeuten in Weiterbildung

Psychotherapeut:innen in Weiterbildung müssen ihre Behandlungskosten wieder über die Krankenkassen abrechnen können, damit die durch den Wechsel zum neuen Anordnungsmodell verlorengegangenen Therapieplätze wieder sichergestellt werden können.

Präventionsinitiative für psychische Gesundheit an Schulen

Mit der richtigen Prävention kann ein grosser Teil von psychischen Problemen vorgebeugt werden. Daher fordern wir einen jährlichen Workshop zur psychischen Gesundheit an allen öffentlichen Schulen ab der 3. Klasse, der die Schüler:innen z.B. über Stressresistenz aufklärt. Grundsätzlich gilt: entstigmatisieren, aufklären undvorbeugen!

Initiative für schulpsychologische Betreuung und Bildung

Wir fordern analog zur schulärztlichen Untersuchung eine schulpsychologische Untersuchung an allen obligatorischen Schulen. Lehrpersonen sollen zudem Tools erhalten, mit denen sie ihr psychologisches Wissen erweitern und bei Bedarf korrekt intervenieren können. Anschliessend sollen Psychologiestudierende ab dem 6. Semester unter der Aufsicht von bereits ausgebildeten Psycholog:innen Peer-Groups bei nicht-klinisch relevanten Problemen beraten dürfen.

Psychische Notfallbetreuung und Online-Therapie-Finanzierung

Wir fordern einen adäquaten Ausbau der psychischen Notfallbetreuung. Bei nicht gravierenden Fällen sollen Online-Therapien eingesetzt werden. Diese sollten im Fall von wissenschaftlich bewiesener Wirksamkeit von den Krankenkassen übernommen werden.

Berufswiedereinstieg nach psychischen Erkrankungen

Abschliessend fordern wir, dass Programme entwickelt werden, die Personen, die aufgrund von psychischen Erkrankungen über längere Zeit nicht am Berufsleben teilnehmen konnten, einen Wiedereinstieg ermöglichen und vereinfachen.